Mentale Gesundheit ist eine zentrale Voraussetzung für Bildungserfolg, soziale Teilhabe und Lebensqualität. Im schulischen Kontext ist sie Grundlage für Konzentration, Motivation und Beziehungsfähigkeit – und damit für gelingende Bildung.
Die Lebenswelt junger Menschen verändert sich derzeit grundlegend: Digitalisierung, gesellschaftliche Krisen, Leistungsdruck und soziale Unsicherheit hinterlassen Spuren – bei Schülerinnen und Schülern ebenso wie bei Lehrkräften und Eltern.
Diese Entwicklungen sind nicht mit punktuellen Maßnahmen zu bewältigen. Mentale Gesundheit ist ein Querschnittsthema, das systematisch behandelt und verankert werden sollte – über Zuständigkeiten, Institutionen und Professionen hinweg. Schulen allein können diese Aufgabe nicht tragen.
Deshalb richtet sich dieses Positionspapier an alle relevanten Akteurinnen und Akteure im Bildungssystem: an Bildungspolitik und Schulträger, an Schulleitungen, pädagogisches Personal und Eltern, an Aus- und Fortbildungseinrichtungen ebenso wie an Akteurinnen und Akteure der Bildungswirtschaft. Mentale Gesundheit in der Schule ist eine gemeinsame Aufgabe – und eine gemeinsame Verantwortung.
Das Papier beleuchtet sechs zentrale Handlungsfelder, in denen systemische Veränderung notwendig ist:
- Gesundheitskompetenz und Future Skills – Wie stärken wir Selbstregulation, Resilienz und Selbstwirksamkeit als Bildungsziel?
- Beziehungsarbeit, Feedbackkultur, Schulklima – Welche Strukturen fördern Zugehörigkeit, Sicherheit und soziale Stabilität?
- Lernräume gestalten – Welche Rolle spielt die physische Umgebung für Konzentration und Wohlbefinden?
- Lehrkräfte- und Elternfortbildung – Wie befähigen wir die wichtigsten Bezugspersonen?
- Multiprofessionelle Teams und Kooperationen – Wie gelingt abgestimmte Förderung im System Schule?
- Mental Health im digitalen Raum – Welche Kompetenzen brauchen junge Menschen, um sich im Netz zu schützen?
Lesen Sie hier das vollständige Positionspapier des Verbandes.