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"Hoher Bedarf an fachspezifischen Schulungen"

Heinz-Peter Meidinger zur Gast beim Ausschuss didacta DIGITAL

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, ist am 9. März der Einladung des Ausschusses didacta DIGITAL gefolgt und hat im Rahmen der Online-Sitzung einen Impulsvortrag gehalten. Im Anschluss diskutierte er mit den Teilnehmenden über die Erfahrungen der vergangenen Monate und die Konsequenzen aus der Pandemie.

Herr Meidinger erwartet, dass Fernunterricht auch weiterhin ein Bestandteil des regulären Unterrichtes sein wird, um diesen beispielsweise für Wahlpflichtfächer, Projektarbeiten etc. zu nutzen und so auch externe Lernorte und Aufgaben bereits konzeptionell in den Unterreicht einbeziehen zu können. Er sieht hohen Bedarf für niedrigschwellige, individuell nutzbare Angebote für Lehrkräfte zum Umgang mit digitalen Infrastrukturen. Meidinger: „Einige Lehrer*innen möchten sich nicht als digitale Laien outen und nehmen daher bestehende Angebote oft nicht an. Zusätzlich besteht bei technikaffinen Lehrkräften ein hoher Bedarf an fachspezifischen Schulungen für ihren Unterricht mit digitaler Unterstützung.“

Eine der großen Herausforderungen im aktuellen Schulbetrieb sei die Frage der Leistungserhebung bzw. Prüfungsprozesse beim Fernunterricht. Hier gebe es bisher weder Konzepte noch Lösungen bzw. seien diese nicht ausreichen bekannt und autorisiert, schon gar nicht bundesweit.