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08.12.2016
"Der nächste wichtige Schritt auf dem Weg in die digitale Welt"
Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat am 8. Dezember 2016 ihre Strategie zur "Bildung in der digitalen Welt" verabschiedet. Der Didacta Verband der Bildungswirtschaft und der Verein Bündnis für Bildung begrüßen diese Strategie, die unter anderem auch eine Weiterentwicklung der Curricula vorsieht.

Didacta-Präsident Prof. Dr. Wassilios E. Fthenakis: "Die Länder haben den inhaltlichen Rahmen für die Bildung in der digitalen Welt abgesteckt. Zugleich haben sie Maßnahmen zur Qualifizierung der Fachkräfte festgelegt sowie Qualitätskriterien für digitale Bildungsmedien und die technische Ausstattung aufgestellt. Nach der Ankündigung des Bundes, flächendeckend in moderne IT-Infrastrukturen zu investieren, ist dies nun der nächste wichtige Schritt für die Bildungseinrichtungen, ihren Weg in die digitale Welt zu finden."

Jetzt werde es entscheidend darauf ankommen, wie Bund, Länder und Gemeinden kooperieren, um ihre strategischen Ziele gemeinsam zu erreichen. "An diesem Prozess sollten Gesellschaft, Bildungswirtschaft und Forschung mitwirken können, um praktische, technologische Erfahrungen und wissenschaftliche Expertisen bei der Gestaltung des ,Digital Turn' einzubeziehen", so Fthenakis. Christine Hauck, 1. Vorsitzende des Bündnis für Bildung, ergänzt: "Die Strategie ist in einem offenen, partizipativen Prozess entstanden, an dem sich auch die Bildungswirtschaft beteiligt hat. Diese Art der Kooperation wünschen wir uns nun auch bei der konkreten Umsetzung."

Ein Gesamtkonzept für die Bildung in der digitalen Welt muss viele Aspekte umfassen. Fthenakis: "Damit Bildung in der digitalen Welt gelingt, benötigen wir geeignete pädagogische Konzepte, qualitativ hochwertige digitale Lehr- und Lerninhalte sowie gemeinsame technische Standards. Hierzu zählen etwa ein breitbandiger Internetzu­gang und eine auf die pädagogischen Bedürfnisse der Bildungsinstitutionen zugeschnittene digitale Infrastruktur."

Der Didacta Verband und das Bündnis für Bildung sind gerne bereit, ihre Expertise bei der Gestaltung neuer Konzepte und Lernumgebungen einzubringen. Schon heute können sie eine ganze Reihe von Konzepten sowie konkrete Modelle und Handlungsempfehlungen für die Bildung in der digitalen Welt vorweisen, beispielsweise zur Standardisierung der IT-Infrastruktur in Schulen und zur Verknüpfung von regionalen, lokalen und anbieterbezogenen Netzen und Plattformen.

Fthenakis: "Die beste Technik allein garantiert jedoch nicht, dass die pädagogischen Ziele erreicht werden. Vielmehr müssen wir die Fachkräfte aller Bildungsstufen in die Lage versetzen, gemeinsam mit den Lernenden die Kompetenzen zu entwickeln, die für ein selbstbestimmtes und erfolgreiches Leben in der digitalen Gesellschaft und Arbeitswelt nötig sind. Die Stärkung der digitalen Kompetenzen, um einen konstruktiv-kritischen und sozial verantworteten Umgang mit neuen Technologien zu sichern, sollte das Ziel sein."

Weitere Informationen zur KMK-Strategie "Bildung in der digitalen Welt" unter: www.kmk.org

 

Der Didacta Verband der Bildungswirtschaft und der Verein Bündnis für Bildung kooperieren, um den digitalen Wandel in der Bildung durch nachhaltige und wirtschaftlich tragfähige Lösungen erfolgreich mitzugestalten.

Informationen unter: www.didacta.de und www.b-f-b.net