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01.12.2016
4. Deutsch-Italienisches Wirtschaftsforum stärkt Bildungszusammenarbeit
Am 21. November hat in Rom das 4. Deutsch-Italienische Wirtschaftsforum stattgefunden. Die Veranstaltung wurde organisiert von der Italienischen Handelskammer für Deutschland (ITKAM) in Kooperation mit der Handelskammer Florenz und dem Didacta Verband der Bildungswirtschaft.

Eröffnet wurde das Forum in Gegenwart der italienischen Ministerin für Bildung, Forschung und Universitäten Stefania Giannini (MIUR), des Staatssekretärs für europäische Angelegenheiten der Regierung des Präsidenten, des Ministerrats Sandro Gozi, der Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Susanne Wasum-Rainer und mit einer Videobotschaft des deutschen Außenministers Frank-Walter Steinmeier. 

In drei Panels wurden verschiedene Aspekte des italienischen Ausbildungssystems diskutiert: Unternehmen, Schulen und lokale Organisationen lieferten ihre Erfahrungsberichte im Hinblick auf die ersten Reformanstrengungen, welche innerhalb der nächsten zwei Jahre intensiviert werden sollen, bis fast 1,5 Mio. italienische Gymnasiasten damit erreicht werden.

Fiera Didacta in Florenz

Als "einen Ort für den gemeinsamen Austausch" bezeichnete Prof. Dr. Wassilios E. Fthenakis, Präsident des Didacta Verbandes, die Fiera Didacta, die vom 21. bis 24. September 2017 in Florenz stattfinden wird. Sie wird zu "einer Brücke zwischen Schule und Unternehmen", ergänzte Carmela Palumbo, die Generaldirektorin der Bildungsabteilung beim italienischen Ministerium für Bildung, Forschung und Universitäten (MIUR). Cristina Giachi, die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Florenz, sieht darin "eine großartige Chance für alle."

Alle Redner waren sich im Hinblick auf neue Bildungsmodelle einig, dass in Italien ein qualitativ neuwertiges Ausbildungssystem geschaffen werden muss, welches das derzeitige Konzept aus dem vergangenen Jahrhundert reformiert. Der Präsident der ITKAM, Emanuele Gatti, unterstrich dabei die Vorbildfunktion Deutschlands und der deutschen Didacta-Messe sowie die Rolle der Italienischen Handelskammer für Deutschland, die seit eh und je Kommunikator und kultureller Übersetzer zweier unterschiedlicher und doch komplementärer Welten innerhalb Europas sei, nämlich Italiens und Deutschlands.

Anna Paola Concia, die sich um die Organisation und die Inhalte der Fiera Didacta 2017 kümmern wird, sagte: "Es wird eine Messe der Fachkenntnisse, der Bildungsindustrie und der Ausbildung werden: Wir haben den Ehrgeiz zu einer echten Referenz und zum wichtigsten Ort für den Austausch in Bildungsfragen für die Mittelmeerstaaten zu werden."

"Didacta" - so schloss Präsident Gatti - "wird der Kommunikationsmarkt zwischen den Kulturen, Organisationen und Unternehmen sein, die auf unterschiedlichste und doch komplementäre Weise im Bereich der Bildung tätig sind. Und die Stadt Florenz, mit ihrer renaissancelastigen Geschichte und ihren traditionellen Handwerksbetrieben, in denen sich im Laufe der Jahrhunderte viel praktisches und akademisches Know-how angesammelt hat, ist der perfekte Ort für die Ausrichtung der Didacta. So wird in Florenz nun auch ein neuartiges Ausbildungskonzept wiedergeboren, das sich nicht nur auf die Theorie, sondern auch auf die Praxis bezieht."

 

Quelle: ITKAM/Didacta