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Messkonzepte der Armutsforschung im Vergleich
17.10.2017
Messkonzepte der Armutsforschung im Vergleich
Kann man materielle Armut empirisch messen? Welchen Einfluss hat die Datenbasis von Armutsuntersuchungen auf das Ergebnis der Analysen? Welche Rolle spielen die finanzielle Situation eines Haushalts, individuelle Merkmale einer Person oder regionale Unterschiede in empirischen Analysen? Um diese Fragen zu beantworten, hat Jonas Beste Armutsdaten mit unterschiedlichen Ansätzen der Armutsforschung ausgewertet und untersucht. Seine Ergebnisse zeigen, dass Erwerbstätigkeit in allen untersuchten Ansätzen eine zentrale Rolle bei den Einstiegen in Armut und den Austritten aus Armut spielt. Die Dissertationsschrift "Armut im Lebensverlauf" fasst die Ergebnisse seiner Forschungsarbeit zusammen.

Der Autor erfasst verschiedene Ansätze der Armutsmessung und ihre Zusammenhänge mit dem Ziel, die Validität von Armutsmessung zu erhöhen und ein detailliertes Bild von Armut zu zeichnen. Nach einer Einführung in die Grundlagen und Konzepte der Armutsmessung thematisiert er die Entwicklung und Dynamik von Armut in Deutschland und erläutert die Datenbasis PASS sowie die angewandten Methoden. In weiteren Schritten analysiert Beste Deprivations-Indikatoren, untersucht Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Armut, beschreibt die verschiedenen Erscheinungsformen und  diskutiert die Ergebnisse.

Autor
Dr. Jonas Beste ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Herausgeber der Reihe
Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ist eine Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit. Es widmet sich der empirischen, interdisziplinären und international vergleichenden Erforschung des deutschen Arbeitsmarktes.

Jonas Beste
Armut im Lebensverlauf
Messkonzepte in der Armutsforschung
Reihe: IAB-Bibliothek (Dissertationen), Band 366
Reihenherausgeber: Institut für Arbeitsmarkt- und
Berufsforschung (IAB)
252 Seiten, Bielefeld 2017 

29,90 Euro
Bestell-Nr. 300956
ISBN 978-3-7639-4118-6

 

Quelle: W. Bertelsmann Verlag